Schnelles Mittag- oder Abendessen. Wir haben den Test gemacht.

Schnelles Mittag- oder Abendessen. Wir haben den Test gemacht.

Geduld ist eine Tugend. Ungeduld ein Laster. Beide wirken sich bei Hunger nachteilig aus. Bei zu großer Geduld und zu langem Warten steigt der Hunger. Akute Heißhungergefahr. Bei Ungeduld ist dagegen die Gefahr jene, sich zu einer Sünde verleiten zu lassen. Die Lösung? Ein schnelles Essen. Mittags oder abends. Wir schnell das Schnell gehen kann, haben wir getestet. Hier die Ergebnisse.


Essenszeit – Zeit zu essen.

Unser Test ist kein wissenschaftlicher Test. Bei weitem nicht. Dafür fehlen einfach die methodischen Parameter. Er ist mehr ein Selbstversuch. Um zu sehen, was wir so alles in kürzester Zeit für den Hunger bereitstellen können bzw. was uns bereitgestellt werden kann. Unter der Voraussetzung, man ist zu Hause, dh. der große Hunger kommt daheim.

Das klassische Würstel.

In Österreich fast an jeder Straßenecke zu finden. Zumindest in den Landeshauptstädten. Die Auswahl überschaubar. Burenwurst, Käsekrainer, Frankfurter (auch Wiener genannt), Bosna, Waldviertler, Debreziner oder Leberkäse. Da und dort auch noch Hot Dogs. Aufgepäppelt mit diversen Würzungen und Beilagen wie Silberzwieberl, Salz- oder Essiggurkerl, kann man damit schnell den Hunger stillen. Unser Proband in Wien hat dafür ca. 26 Minuten gebraucht.


Kebab.

Fast schon öfters anzutreffen als der klassische Würstelstand. Ja. Die Bundeshauptstadt kann ein Lied davon singen. Aber auch in den größeren Ortschaften quer durch Österreich sind Kebab, Dürum & Co. nicht mehr wegzudenken. Kebab mit „alles“ oder ein Dürüm mit Salat, Soße, Schnittfleisch, Falafel
und Çiğ Köfte. Unsere Testperson in Linz hat von zu Hause aus exakt 22 Minuten gebraucht, bis der Spezial-Dürüm essbereit war.

esseitch vorrätig zu haben. zu z. Fällt der große (oder kleine) Hunger ins Haus, lohnt es sich gernekoch vorrätig zu haben. zu zess
Pizza.

Wenn wir schon kulturell unterwegs sind, dann darf eine Reise nach Italien nicht fehlen. Die Pizzeria um die Ecke wäre die erste Wahl. Doch dort müsste man schon etwas länger warten. Wir haben uns deshalb, um mit gleichen Karten zu spielen, für die „Pizzabude“ entschieden. Ja. Das sind jene Lokale, wo die Pizzen bereits vorgefertigt sind und bei Bedarf noch ein paar Minuten in den Elektroofen kommen. ¼ Schinkenpizza und ¼ Salami konnte unser Proband in 36 Minuten sein eigen nennen. Zeit vom Verlassen der Wohnung gestoppt.

Das Experiment mit dem Pizzaboten haben wir abgebrochen. Nach über einer Stunde war noch keiner da. Somit haben wir diese Möglichkeit in Linz nicht gewertet.


Restaurant/Gasthaus.


Natürlich bleibt noch das gute alte Gasthaus (Restaurant) als Alternative. Hier gilt aber Gleiches wie bei der Pizzeria. Schnell ist dort immer mindestens eine Zeit von 30 Minuten und mehr. Exklusive Hinfahren, Parkplatzsuchen und Einen-freien-Tisch-finden. Wir haben diese Möglichkeit also nicht näher in Betracht gezogen.


Supermarkt.

Immer beliebt der Supermarkt. Billa, Spar, Adeg, Unimarkt & Co sind aber nicht mehr zwingend um’s Eck. In den Großstädten ja. Im ländlichen Raum meist außerhalb. Mobil muss man da schon sein, um eine Wurststemmel zu ergatten. Zählt also nicht.

Selberkochen.

Bleibt noch das Selberkochen oder Snacken. Kühlschrank auf, Lade auf und ran an das Vorhandene. Der Snack geht schneller. Aber wir sollten schon fair sein und auch warmes Essen in Betracht ziehen. Sonst müssten wir auch noch das Obst und das Gemüse im Garten berücksichtigen. Nein. Wir wollen etwas Warmes essen.  Selberkochen. Jetzt wird es kritisch. Das dauert. Nudeln brauchen mindestens 8 Minuten, Reis auch. Mindestens. Fleisch sollte man entweder aufgetaut parat haben (Auftauen braucht auch seine Zeit) oder zufällig frisch gekauft lagernd haben. Der Wok und dergleichen benötigen auch ihre Zeit. Gemüse waschen, schneiden ... Vielleicht liegen wir in der Gesamtzeit beim Selberkochen unter den Zeiten vom Würstelstand, der Pizzabude oder dem Kebab-Stand. Schnell ist das aber noch nicht wirklich. Wir haben Nudeln gekocht und mit Olivenöl und Parmesan angerichtet.

Gernekochen.

Bringen wir es gleich auf den Punkt. gernekoch ist die schnellste Möglichkeit, rasch und unkompliziert eine Mahlzeit auf den Teller zu zaubern. Praktisch. Vorausgesetzt man hat gernekoch Gläser zu Hause. Logisch. Dann sind es ein bis zwei Minuten, maximal drei . Vom Deckelöffnen, zum Erhitzen bis hin zum Anrichten am Teller. Kürbiscremesuppe, Rindsuppe, Rindsgulasch oder Chili con Carne. Vorgekocht für genau diese Fälle.


Unser Selbsttest hat es gezeigt. Fällt der große (oder kleine) Hunger ins Haus, lohnt es sich, gernekoch vorrätig zu haben.

Schnelles Mittags- oder Abendessen. So schnell ist schnell.

Wir fassen unseren Selbsttest wie folgt zusammen. Von der Entscheidung, etwas zu essen, bis zur tatsächlichen Nahrungsaufnahme ist folgende Zeit vergangen:

Würstelstand: 26 Minuten für die klassischen Käsekrainer.
Kebab-Stand: 22 Minuten für ein Dürüm
Pizzabude: 36 Minuten für 1/4 Schinken und 1/2 Salami
Restaurant/Gasthof: nicht gewertet
Supermarkt: nicht gewertet
Selberkochen: 12 Minuten für eine Portion Nudeln mit Olivenöl und Parmesan
Gernekcohen: 1,5 Minuten für ein schmackhaftes Rindsgulasch

Mahlzeit

die gernekoch Redaktion

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