Unerwarteter Besuch. Wenn die Gäste nur einmal klingeln.

Unerwarteter Besuch. Wenn die Gäste nur einmal klingeln.

Man sitzt zuhause. Gemütlich. Endlich Feierabend. Ein Glas Wein. Ein Buch. Einfach nur Zeit haben. Der nächste Arbeitstag ist noch weit entfernt. Der Belastungspegel erhöht sich und entspannt sich schön langsam. Die Ruhe im Raum geht in innere Ruhe über. Besonders Glückliche schaffen es sogar, ein oder zwei Augen zuzudrücken. Die Welt ist in Ordnung. Bis es an der Tür klingelt.



"Wir wollten einfach nur so vorbeischauen."



Gäste. Durch den Türspion sind Gäste zu erkennen. Unerwartete Gäste. Aufmachen oder tun als ob. Als ob man nicht daheim sei. Es sind aber gute Freunde, Bekannte oder sogar die Eltern. Also doch die Tür öffnen. "Wir waren zufällig in der Gegend und haben uns gedacht wir schauen einfach einmal vorbei. Nur so." Der eben enstpannte Belastungspegel sinkt dramatisch. Alamrsignale sind spürbar. Schweiß. Unruhe. Und trotzdem lächeln. "Kommt herein, so eine Überraschung. Damit habe ich nicht gerechnet." Die Gäste lassen sich nicht zweimal bitten und schreiten zur Besetzung.

"Darf ich euch was zum Trinken anbieten." Wasser, Saft, Wein - ein guter Haushalt ist für diese Eventualitäten gerüstet. Bewirtungsstufe 1 somit kein großes Probelm. "Setzt euch. Erzählt ..." Small talk. Die wichtigsten Neuigkeiten werden ausgetauscht. Nachschenken nicht vergessen. Und vielleicht auch noch ein paar Knabbereien. Das geht schon. Jetzt nur keine großen Fehler machen. Cool bleiben. Small talk intensivieren. Auf die Signale achten. Und vor allem nicht fragen, ob die Gäste was anderes zu essen haben wollen.

"Du, wir hatten heute einen echt langen und anstrengenden Tag und sind nicht dazugekommen, essen zu gehen. Hättest du nicht eine Kleinigkeit im Haus?" Jetzt ist es passiert. Der Super-Gau ist eingereten. Von hier weg kann man als Gastgeber nur verlieren.  Ja oder nein? Was soll und darf man jetzt antworten?

Unerwarteter Besuch. Hungriger Besuch.

Ja. Die Antwort ist ja. Das ist ein Muss. Niemand will in einer solchen Situation ablehnen. Eine schnelle Mahlzeit muss her. Für die geliebten Gäste. "Kein Problem. Ich kann euch gerne was kochen". Mit dieser Antwort punktet man als Gastgeber bestimmt. "Du musst aber nicht". Gäste sind höflich. Meinen es aber nicht so. "Aber, aber. Das ist für mich kein Problem. Ich koche wirklich gerne. Wir wär's mit Chilli con Carne oder ein Rindsgulasch. Und als Vorspeise eine leckere Kürbiscremesuppe." Spiel. Satz. Sieg. Die Gäste sind baff. Müssen baff sein. "Chilli con Carne, Rindsgulasch, Kürbiscremesuppe?" Die mentale Konfusion ist den Gästen anzusehen. Wenn sie noch nie was von gernekoch gehört haben, verständlich.

Ein leckeres Menü in wenigen Minuten. Unser Tipp für den unerwarteten Besuch. Ja. Den hungrigen Besuch. Essen im Glas. Schnell zubereitet und köstlich. Man verschwindet in der Küche für ein paar Minuten. Nimmt die Gläser zur Hand, Deckel öffnen, Inhalt erhitzen, alles auf den Teller, schön anrichten und schon ist die Überraschung fertig. Nach nicht einmal 5 Minuten, dürfen sich die Gäste auf eine vollwertige Mahlzeit freuen. Mit Zutaten aus der Region. Frisch zubereitet, sorgfälltig mit Liebe vorgekocht und fein abgeschmeckt. Alles ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker.

Achtung: Bei dieser Menüauswahl ist die Chance groß, dass die Gäste ein anderes Mal wieder einfach nur so vorbeischauen wollen. Mahlzeit.

die gernekoch Redaktion

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